Flugschule RheinMain

Ausbildungszweige

Wir bilden Piloten in folgenden Flugsportarten aus:

 

- Tragschrauber

- Dreiachser

- Trike

 

 

 

Lehrmaterial

Vorschläge zu Lehrmaterial, Lehrbüchern und Zubehör findet Ihr HIER.

 

 

FAA Rotorcraft Flying Handbook

Hier ist der Link zum "Rotorcraft Flying Handbook" der amerikanischen Luftfahrtbehörde FAA (Federal Aviation Auhtority). Es ist für die Ausbildung auf dem Tragschrauber als Standardwerk in englischer Sprache sehr zu empfehlen:

Rotorcraft Flying Handbook

 

Ausbildung

Die Flugschule RheinMain bietet die Ausbildung zum Piloten für Ultraleichtflugzeuge und Leichtflugzeuge. Dazu zählen "normale" Sportfluzeuge, ultraleichte 2-sitzige Sportflugzeuge, von Insidern auch Deiachser genannt, Tragschrauber, auch als Gyrocopter oder Autogyro bezeichnet und Trikes, das sind Ultraleichtflugzeuge mit einem Drachen als Tragfläche.

 

Neben der Grundausbildung bieten wir zahlreiche Weiterbildungen und Umschulungen für Inhaber von Fluglizenzen an, z.B.:

- die Passagierflugberechtigung
- die Schleppberechtigung für das Schleppen von Segelflugzeugen hinter UL
- die Schleppberechtigung für das Schleppen von Bannern hinter UL
- das Funksprechzeugnis
- Sicherheitstrainings / Safety Refresher Kurse
- Geführte Flugerlebnistouren

und vieles mehr!


Kurz gesagt: Bei uns erlernen Sie das Handwerkzeug, um die Freiheit in der Luft sicher und gefahrlos genießen zu können! Die Details zur Ausbildung finden Sie hier...

 

Ihr Weg zur Sport- und Privatpilotenlizenz

Fliegen soll Spaß machen! Aus diesem Grund fangen wir auch gleich damit an. Das vielerseits befürchtete Büffeln von Theorie vor dem ersten Flug ist völlig unnötig. Die theoretischen Basics werden neben dem Theorieunterricht im Rahmen der praktischen Ausbildung vermittelt.

Die praktische Ausbildung unterteilt sich in zwei Abschnitte:

 

1. Fliegerische Grundkenntnisse

Hier wird das mechanische Fliegen vermittelt und erlernt, also alles, was man dazu braucht, um sich mit dem Flugzeug sicher in der Luft bewegen zu können.

z.B. Checklisten durchgehen, Flugzeug in Betrieb nehmen, am Boden mit dem Fluzeug rollen, Starten, gerade aus und Kurven fliegen, Flughöhe halten, Landen oder Funksprechverkehr

aber auch:

Notverfahren wie z.B. Startabbrüche oder Ausweichmanöver und Notlandeübungen ohne Motor

Nach Erlernen dieser Inhalte endet der erste praktische Ausbildungsabschnitt dann mit dem ersten Alleinflug. Dieses Lernziel wird erfahrungsgemäß und je nach Begabung des Schülers nach etwa 10-20 Flugstunden und 80-100 Landungen erreicht.


2. Navigatorische Ausbildung

hier wird die Vorbereitung und Durchführung von Überland- bzw. Streckenflügen vermittelt und geübt. Zuerst mit Lehrer, dann allein. Dazu gehören Aufgaben wie

z.B. Einholen und Bewerten von Wetterinformationen, Errechnen und Fliegen von Kursen, Landungen auf fremden Flugplätzen u.v.m.

Die Überlandflugausbildung schließt mit der Fähigkeit ab, Streckenflüge zu anderen Flugplätzen selbstständig planen und durchführen zu können. Hier fliegt der Schüler am Ende allein zu benachbarten Flugplätzen. Parallel hierzu werden die im ersten praktischen Ausbildungsabschnitt erlernten Fähigkeiten (mit und ohne Lehrer an Bord) weiter vertieft und geübt.

 

3. Theoretische Ausbildung

Bei der theoretischen Ausbildung sind 60 h à 45 min zu absolvieren. Diesen Unterricht bieten wir im Block oder in Einzelterminen, je nach Zusammensetzung der Schülergruppe, begleitend zur praktischen Ausbildung an. Sie endet mit der theoretischen Prüfung, welche aus rechtlichen Gründen vor dem ersten Allein-Streckenflug absolviert werden muß. Idealerweise liegt die theoretische Ausbildung und Prüfung im ersten Drittel bis der Hälfte der praktischen Ausbildung. Die gesamte Ausbildung endet dann mit der praktischen Prüfung.

 

Die vollständigen Ausbildungsrichtlinien finden Sie auf der Website des Deutschen Aero Clubs (DAeC) sowie des Deutschen Ultraleichtflugverbandes (DULV) e.V.

Die Vielzahl der Möglichkeiten zur Pilotenausbildung scheint auf den ersten Blick sehr verwirrend. Wir helfen Ihnen gernmit ausführlichen Informationen weiter und beraten Sie gern.

 Rufen Sie uns einfach an oder schreiben Sie uns!

 

Welche Voraussetzungen muss ich erfüllen?

Um die Lizenz zum Führen von Ulraleichtflugzeugen zu erwerben, muss der Flugschüler die folgenden Voraussetzungen mitbringen:

1. Zunächst einmal Lust zum Fliegen! Um das anzutesten und die Entscheidung zur Ausbildung zu erleichtern, bieten wir Schnupper-Flugstunden an, bei denen der Flugbegeisterte unter Begleitung eines erfahrenen Fluglehrers einmal selbst fliegen darf und erlebt, wie eine typische Flugstunde abläuft.

2. Ein Mindestalter von 16 Jahren bei Beginn der Ausbildung und 17 Jahren bei Scheinerhalt.

3. Fliegerärztliches Tauglichkeitszeugnis (Medical) der Klasse 2: Dieses wird nach einer Untersuchung durch einen Fliegerarzt ausgestellt und ist eine der wichtigsten Grundvoraussetzungen. Aber keine Angst, wir alle wollen nicht zum Astronauten ausgebildet werden, und so meistert jeder normal gesunde Mensch diese Hürde problemlos. Sie sollte vor Beginn der Ausbildung genommen werden. Wir helfen Ihnen gern bei der Suche nach einem geeigneten Fliegerarzt in Ihrer Nähe.

4. Bestätigung über die erfolgreiche Teilnahme an einem Kursus über Sofortmaßnahmen am Unfallort: Hier reicht die Kopie des Führerscheins, wenn dieser nach 1972 ausgestellt wurde.

5. Erklärung über schwebende Strafverfahren: Dies ist die Erklärung, dass gegen den Flugbegeisterten keine Strafverfahren anhängig sind. Die Formulare bekommen Sie bei uns in der Flugschule.

6. Ein Führungszeugnis gemäß § 30 Bundeszentralregistergesetz (beglaubigte Kopie)

7. Theoretische und Praktische Ausbildung bzw. Prüfung gem. LuftPersV wie näher beschrieben.

8. Bei Minderjährigen die Einverständniserklärung der Erziehungsberechtigten.

 

Was ist eigentlich ein Ultraleichflugzeug (UL)?

Ultraleichtflugzeuge (UL) sind ein- oder zweisitzige motorisierte Luftfahrzeuge, die einer Gewichtsbeschränkung (MTOW = Maximum Take Off Weight) von max. 472,5 kg unterliegen.

 

Die Ultraleicht-Fliegerei begann vor etwa 25 Jahren. Es waren technik- begeisterte Enthusiasten, die Hängegleiter mit Motoren ausstatteten und so den Grundstein für diese Art des Fliegens legten.
Aufgrund der neu gewonnen Freiheit und der wesentlich geringeren Kosten gegenüber der herkömmlichen Motor-Sportfliegerei, begann sehr schnell die Weiterentwicklung zu modernen Luftfahrzeugen. Im herkömmlichen Markt der Sportfliegerei sind die Entwicklungsschritte aufgrund von hohen Kosten und damit begrenzter Nachfrage, teurer Zulassungsverfahren und Monopolen der Hersteller sehr langsam, die Technik befindet sich zum Teil noch auf dem Stand der vierziger Jahre. Der Sektor der UL-Fliegerei brachte dagegen Luftfahrzeuge auf den Markt, die ihre Vorbilder bei weitem übertreffen. Modernste Komposit-Bauweisen und Motorentechnik sind das Ergebnis.

 

Seit 1994 sind ULs zulassungspflichtige Luftsportgeräte. Das bedeutet, sie unterliegen einer offiziellen luftfahrttechnischen Zulassung und Überprüfung, wie sie auch bei Motor- und Segelflugzeugen üblich ist. Zulassungen und Jahresnachprüfungen, was etwa dem TÜV bei Kraftfahrzeugen entspricht, vom DAeC (Deutscher Aero Club) und vom DULV (Deutscher Ultraleichtverband e. V.) durchgeführt. Sie sind vom Bundesverkehrsministerium beauftragte Verbände.

 

Zur Zeit sind in Deutschland mehrere Kategorien von UL-Flugzeugen zugelassen:

- Tragschrauber = Gyrocopter = Autogyros

- Dreiachser = Aerodynamisch gesteuerte UL

- Trikes = Gewichtskraftgesteuerte UL

- Minimum System = Fußstartfähige motorisierte Hängegleiter

- Motorschirme und Motorschirmtrikes = Motorisierte Gleitschirme

Allen gemeinsam ist, dass sie sehr leicht und leise sind. So dürfen UL eine Lärmemission von 60 dB (A) nicht überschreiten.

 

Man kann sagen, dass sich die UL-Fliegerei, was aerodynamisch gesteuerte UL angeht, im Wettbewerb mit der herkömmlichen Sportfliegerei mit steigender Tendenz etabliert hat.

Im Trike- und Minimum Sektor sind die Anteile absolut gesehen stagnierend, relativ betrachtet jedoch rückläufig, da es sich hierbei um einen zum Motorflug konkurrenzlosen Sport handelt, der anderen Flugsportarten wenig Mitglieder abringen konnte. Er hat aber nach wie vor seine Anhänger.

Große Innovationssprünge und zunehmende Beliebtheit sind auf dem Sektor der Motorschirme zu verzeichnen, handelt es sich hierbei doch um die preiswerteste, flexibelste und mit geringstem Aufwand zu betreibende Motorflugsportart. Hier steigt die Zahl der Piloten stetig.

 


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